Alle reden vom Festgeld aber was ist das überhaupt und wie funktioniert das?
Hier ein kleiner Einblick:
Festgeld wird auch als Termingeld oder Termineinlage bezeichnet. Je nach persönlichem Anlagehorizont kann eine Festgeldanlage für den Sparer sehr gut geeignet sein oder können sich alternative Anlageformen empfehlen.
Der größte Vorteil des Festgeldes ist seine Sicherheit, denn es garantiert einen festen Zinssatz über einen vereinbarten Anlagezeitraum. Während sich der Zinssatz an der aktuellen Situation am Kapitalmarkt orientiert, ist der Zeitraum frei nach den individuellen Bedürfnissen des Anlegers wählbar, i.d.R. bieten Banken eine Laufzeit zwischen 1 und 60 Monaten an. Sind die Zinssätze gerade vergleichsweise hoch, kann man sich diese mit einer Festgeldanlage über einen langen Zeitraum sichern, auch wenn die Zinsen am Markt zwischenzeitlich wieder fallen sollten. Hohe Erträge wie z.B. bei langfristigen Engagements in Aktien lassen sich mit einer Festgeldanlage jedoch nicht erzielen, im Gegenzug ist das Festgeld über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken gegen Verlust abgesichert.
Als nachteilig empfinden viele Sparer, dass ihr Geld über die gesamte Laufzeit fest gebunden ist. Ein vorzeitiges Auflösen der Festgeldanlage ist meist nicht möglich, gegen die Zahlung von Vorschusszinsen oder Stornogebühren kann man aber auf die Kulanz mancher Banken hoffen. Oftmals gelten Mindest- und Maximalbeträge von etwa 2.500 bis 100.000 Euro für die Einlage. Das schließt das Anlegen kleinerer und auch sehr großer Summen als Festgeld aus. Legt man sein Geld zudem in einer Zeit allgemein niedriger Zinsen an, gilt der vereinbarte Zinssatz für die gesamte Laufzeit der Anlage, selbst wenn die Zinsen wieder steigen. Erwartet man solch mittelfristig steigende Zinssätze, ermöglichen relativ kurze Laufzeiten, dass man sich alsbald erneut am Kapitalmarkt umsehen kann.